Hans Erkelenz, Geschäftsführer der CGTech Deutschland GmbH.
Köln, August 2010: Hans Erkelenz ist neuer Geschäftsführer der CGTech Deutschland GmbH. Am 1. Juni 2010 trat der 44-jährige Familienvater die Nachfolge von Hartwig Hütten an, der dem Unternehmen noch beratend zur Seite steht und u. a. Vertriebsaufgaben in Süddeutschland, der Schweiz und in Österreich wahrnimmt.

Frage: Sie zählen im D.A.CH.-Raum zu den Pionieren der CNC-Simulation und haben gemeinsam mit Ihrem Vorgänger Hartwig Hütten die CGTech Deutschland GmbH ab 1997 aufgebaut. Was fasziniert Sie heute – 13 Jahre danach – noch an den Möglichkeiten der Simulationslösung VERICUT®?

Hans Erkelenz: Das eigentliche Potenzial von VERICUT®. Es geht uns darum, Arbeitsabläufe im CNC-Umfeld sowohl effektiver als auch effizienter zu gestalten. Für den Anwender ist und bleibt VERICUT® der einzig sichere Weg, die reale Bearbeitungssituation mit einer virtuellen Bearbeitungsmaschine auf dem Schreibtisch zu simulieren.

Frage: Bilden Sie und der bisherige Geschäftsführer Hartwig Hütten auch in Zukunft die starke Einheit ab, die Sie als Männer der ersten Stunde, also zu den Gründungszeiten von CGTech im D.A.CH.-Raum, repräsentiert haben?

Hans Erkelenz: Vom persönlich guten Kontakt einmal abgesehen: Wir haben insgesamt zehn Jahre lang exzellent zusammengearbeitet, warum sollte sich daran je etwas ändern? Zumal wir uns wirklich glücklich schätzen können, dass uns Hartwig Hütten nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite steht und sein außerordentliches Know-how auch noch im Kundenkontakt mit einbringt. Ohnehin werden wir den von Hartwig Hütten verfolgten Weg der Kontinuität fortsetzen. Das fängt bei der Geschäftsführung an und geht vom technischen Support über den Vertrieb bis hin zu Administration und Marketing.

Frage: Sie selbst haben zuletzt drei Jahre in der CAM-Branche gearbeitet. Haben Sie neue Erkenntnisse zum Aspekt Maschinensimulation gewinnen können?

Hans Erkelenz: Jeder Perspektivwechsel bringt neue Ansichten mit sich, das ist klar. Fakt ist aber nach wie vor, dass die gängigen CAD/CAM- bzw. CAM-Systeme den neutralen internen Code, nicht aber den von der Bearbeitungsmaschine verwendeten NC-Code nach dem Postprozessorlauf simulieren. Ein einfaches Beispiel: Komplexe Bearbeitungszentren werden mit vielen variablen Unterprogrammen gesteuert. Diese werden vom eigentlichen NC-Programm aufgerufen und mit Variablen gefüllt. Wie an der realen Maschine sind diese Unterprogramme in der virtuellen VERICUT Maschine hinterlegt und werden dann Eins zu Eins simuliert. Nur so hat der Anwender eine unverfälschte Darstellung des Programmablaufes der Maschine. Darüber hinaus erzeugt VERICUT® mit jedem simulierten Satz eine verwertbare 3D Geometrie und bietet so die Möglichkeit, die Bearbeitung nicht nur grafisch darzustellen sondern diese auch zu analysieren.

Frage: VERICUT® gilt als marktführende CNC-Simulationssoftware, auch wenn es nach wie vor Industriesegmente gibt, die keine CNC-Simulation durchführen – wo sehen Sie noch Potenzial?

Hans Erkelenz: Zunächst im klassischen Maschinenbau – allerdings auch in der Serienfertigung. Denn hier bildet die Erfahrung des Programmierers kombiniert mit den Möglichkeiten von VERICUT® ein unschlagbares Team.

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